Schluss mit Trübsal blasen!

Am 10. September 2010 ist es wieder soweit: Von der Sommerpause gestärkt wird ein frischer Wind durch Hamburgs Literaturlandschaft wehen.

Der Dachverbund nichtamtlicher Literaten Die Bönhasen bringt Licht ins Oberstübchen und geht im Bürgerhaus in Barmbek mit der ersten und einzigen Lesebühne mit Niedrigpreis­garantie* in die zweite Runde. Alle Zweifler, Schmunzler und Denker dürfen sich jeweils am zweiten Freitag im Monat auf eine bunte Palette an Texten freuen. Frei nach dem Motto „Alles geht, nichts muss“ lesen Manfred Beseler, Wolf Dubjenko, Helga Frien, Sören Ingwersen und die neue Verstärkung Petra Kay eigene Texte. Der Bön (neuhoch­deutsch: Boden, Bühne) – ein Forum für alle verkannten, geächteten und hoch motivierten Literaten!

Was sind denn Bönhasen?

Bönhase ist eine alte niederdeutsche Bezeichnung für nicht zünftige (in Hamburg: "nicht amtliche") Handwerker. Der Begriff entstand im 15. Jahrhundert und war in Hamburg noch bis in das 19. Jahrhundert hinein gebräuchlich. Die Metapher spielt darauf an, dass diese Handwerker ihren Beruf oft auf den Dachböden („Bön“) illegal ausübten. Im Bedarfsfall konnten sie dann flink wie ein „Hase“ vor den Kontrollen auf den nächsten Dachboden flüchten.

Zum Glück sind diese turbulenten Zeiten vorüber. Aber Die Bönhasen sind wieder da! Das Hamburger Autoren-Ensemble Manfred Beseler, Wolf Dubjenko, Helga Frien, Sören Ingwersen und seit kurzem Petra Kay stellen sich vor mit ihrer Bönschau im Bürgerhaus Barmbek – alles ganz legal. Mehr zu den Bönhasen: www.bönhasen.de.

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